Räder- und Reifen-Management

Programm zum Thema Räder- und Reifen-Management für die Fiat Group Automobiles Germany AG (FGA)

Ein wichtiger Schwerpunkt im Jahr 2012 für die Abteilung Parts and Services der Fiat Group Automobiles Germany AG war die Entwicklung eines Programmes zum Thema Räder- und Reifen-Management. Highlight des Programmes war die Erstellung eines Winterkomplettrad-Katalogs, den es bisher bei der FGA noch nicht gab. Weitere Schwerpunkte des Programmes waren ein umfangreiches Sell-In Paket für den Handel, Werbemittel für den POS, Mailings für die direkte Kundenansprache sowie die Implementierung einer übersichtlichen Online-Bestellplattform.

Die von uns für die FGA entwickelte 2012er Dachstrategie GO! sah Kundenbindung als oberstes Gebot an. Räder und Reifen sind dabei ein wichtiges Thema, denn allein durch den saisonal bedingten Reifenwechsel kann der Händler 2 zusätzliche Kundenkontakte pro Jahr generieren. Wenn er diese Kundenbesuche auch dazu nutzt saisonale Angebote zu unterbreiten, wird aus einem Programm der Kundenbindung auch ein Umsatzbringer.

Die Chance für Kundenbindung und Umsatz.

  • Reifen sind fest in den Fahrzeughalterköpfen als Verschleißprodukt verankert
  • Gesetzliche Vorgaben fordern angemessene Bereifung für die jeweilige Wetterlage
  • Die Reifenindustrie nutzt aktiv das Interesse für Innovationen wie „Spritsparreifen“, Run-Flat Reifen oder Ultra High Performance Bereifung

Diese Entwicklungen bedeuten äußerst attraktive Umsatzchancen im Räder- und Reifenmarkt. Deshalb haben sich neben dem klassischen Reifenfachhandel und der Markenwerkstatt zahlreiche weitere Handelsformen in den Markt gedrängt, wie freie Werkstätten, Werkstattketten, Tankstellen und Baumärkte.

Die Konkurrenz ist groß, aber nichtsdestotrotz sieht der Bundesverband Reifenhandel und Vulkanisierhandwerk sowie eine GfK Studie des Reifenpanels eine mögliche Marktabschöpfung der Markenwerkstätten von bis zu 45% im Reifengeschäft als realistisch an!*

Die Konkurrenz ist groß, aber das Potential ist es auch. Da aktiver Reifenverkauf auch attraktive Erträge bringt, lohnt es sich um jeden Kunden zu kämpfen! Keinen einzigen Kunden aus dem eigenen Kundenbestand darf man daher kampflos dem Wettbewerb überlassen.

Laut einer Studie benötigen ca. 25% aller zugelassenen Fahrzeuge eine neue Bereifung, um den gesetzmäßig geforderten Mindeststandard zu erfüllen.**

Wenn Sie mehr über die Umsetzung: erfahren möchten, setzen Sie sich bitte mit Michael Ruppert in Verbindung: m.ruppert@snookfrankfurt.com

*Quelle: Studie des Bundesverbands Reifenhandel und Vulkanisier-Handwerk, 2011. GfK Reifenpanel 2009.
**Quelle: Studie des Bundesverbands Reifenhandel und Vulkanisier-Handwerk, 2011.


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