Starbucks rockt Saarbrücken

Aufgabenstellung:

In Saarbrücken gibt es zwei Starbucks Stores: ein Store in der Europagalerie (B-Lage, 1. Stock) sowie ein Store in der Bahnhofstraße (Fußgängerzone, A-Lage). Beide Stores liegen weit hinter den Erwartungen als auch den tatsächlichen Möglichkeiten, was Traffic und Umsatz betrifft. Um den möglichen Problemen auf den Grund zu gehen, haben wir beide Stores besucht und mit den Mitarbeitern gesprochen. In der Europagalerie ist es eindeutig die schlechte Lage, die schlechte Beschilderung zum Store in dem EKZ – als auch das EKZ an sich.

In der Bahnhofstraße liegt es zum einen an der Außenarchitektur (der Store ist zwar in A-Lage, jedoch von der Eingangsfront einen halben Meter nach hinten versetzt, so dass dieser von weitem nicht auffällt und man einfach vorbei läuft). Zum anderen die massive Wettbewerbssituation in und um die Bahnhofstraße. So gibt es in direkter Nachbarschaft ein alt eingesessenes Cafe, das mit Kampfpreisen erfolgreich wirbt. Auch die Mentalität der Saabrücker sowie die vielen Franzosen in der Stadt machen es der Marke Starbucks nicht unbedingt leicht.

 

Ziel- und Umsetzung:

Entwicklung einer VKF-Aktion, die kurzfristig aber nachhaltig für spürbar mehr Traffic und Umsatz sorgt. Steigerung des Bekanntheitsgrades von Starbucks (Vermittlung von “Regionalität”) und Kommunikation der Produktangebote (Bundle).

Unter dem Dachmotto Starbucks rockt Saarbrücken drei Schwerpunkt Aktionen kommuniziert:

  1. Guten Morgen Groove
  2. Frappucino® Festival
  3. Sunday Groove

 

Die ersten beiden Aktionsthemen waren mit Produktangeboten zu attraktiven Preisen kombiniert, während der Sonntag unter dem Motto “Lokale Bands bei Starbucks” stand.

Der Kommunikationsmix bestand aus einer aufmerksamkeitsstarken Store Beklebung, Flyern und Tischaufsteller im Coffee House, flankierend dazu Social Media (Facebook), Radiospots und TZ Anzeigen.

Die Aktion war bereits in kürzester Zeit hinsichtlich Traffic und Umsatzsteigerung so erfolgreich, dass die Grundidee als Pilotaktion und Best Practise bei Starbucks aufgenommen wurde.